Jubiläum: 25 Jahre Uhrenmanufaktur Alexander Shorokhoff

Die Alexander Shorokhoff Uhrenmanufaktur feierte am 10. September 2017 ihr 25-jähriges Bestehen. Unternehmensgründer, Geschäftsführer und Designer Alexander Shorokhov hat vom malerischen Alzenau in Bayern ausgehend seine Luxusuhrenmarke weltweit erfolgreich etabliert. Aus kleinen Anfängen ist heute eine begehrenswerte und außergewöhnliche Marke für Uhrenliebhaber auf der ganzen Welt geworden.

1992 gründet Alexander Shorokhov (rechts) in Frankfurt am Main eine Vertriebsfirma für Uhren
Dekorativ veredelte Uhrwerke: Spezielle Polituren, vergoldete Brücken, polierte und gebläute Schrauben
Alle Uhrendesigns folgen klaren gestalterischen Regeln
Faszinierende Kunstwerke für das Handgelenk

Ein Erfolg, der anläss­lich des Ju­biläums gefeiert wird – in Alzenau, in Deutsch­land und auch bei Handels­partnern in aller Welt. Die Er­folgsstory: Vier ereig­nisreiche Etappen zeichnen die Erfolgs­ge­schichte von Ale­xander Shorokhov aus.

I. 1992 – 1994: Ein­stieg

Alexander Shorokhov hat klare Vorstellun­gen, als er 1992 in Frankfurt am Main eine Ver­triebsfirma für Uhren gründet.

Der Grund­ge­danke: Eine „exoti­sche“ Marke, die als Friedens­botschafter für das neu geöff­nete Russ­land steht, würde im Westen viel Neu­gierde und Aufsehen erregen. Mechani­sche Uhr­werke, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis und ein un­gewöhn­liches De­sign, da war er sich sicher, ga­rantierten Popularität und ge­schäftli­chen Er­folg.

In dieser kurzen Zeit gelingt es ihm, die Marke „Poljot“ als Synonym für russi­sche Uh­ren auf dem westli­chen Markt zu etablieren.

II. 1994 – 2002: Ei­genverant­wortung

Bald wird Alexander Shorokhov klar, dass ihm eine reine Ver­marktung der „Pol­jot“-Uhren nicht mehr genügt. Das neue Ziel ist schnell ausgear­beitet: me­chanische Uhren un­ter neuem Namen und mit ei­genen An­sprüchen an Verar­beitung, Qualität und De­sign zu produzie­ren.

Mit einem Team von speziali­sierten Uhrma­chermeis­tern eröff­net er eine kleine Uh­renwerk­statt, in der er seine erste ei­gene Kol­lektion un­ter der neu patentier­ten Marke „Poljot-In­ternational“ auf den Markt brin­gen konnte.

Er produ­ziert Uhren für den rus­sischen Patriar­chen Ale­xius II., den ersten russischen Präsiden­ten Michail Gorbat­schow, den russi­schen Kosmo­nauten Ale­xey Le­onov und erreicht mit der Uhr „Polar Bear“ auf dem Eis­brecher „Jamal“ so­gar den Nordpol.

In dieser Zeit wer­den die Uhrwerke zum ersten Mal deko­rativ ver­edelt. Spe­zielle Poli­turen, Ver­goldungen von Brü­cken und der Ein­satz von polierten und gebläuten Schrauben entwickeln sich zu ei­nem Mar­kenzei­chen der Uhren Sho­rok­hovs. Um die Schön­heit eines Werkes sichtbar zu machen, verwendet er schon 1995 als einer der ersten in der Uhren­industrie Glasböden.

III. 2002 – 2011: Etablierung

Mit den Erfolgen seiner Marke im mittleren Preisseg­ment will sich Alexander nicht zufriedengeben und denkt über eine eigene Luxusmarke nach. Seine exklusiven Uhren sollten in der gleichen Liga spielen wie die Nobelmarken aus der Schweiz oder die von Glashütte und dennoch ihre russische Seele beibehalten, sich von anderen unterscheiden.

2002 ist es dann soweit. Er patentiert die Marke „Alexander Shorokhoff“ unter seinem eigenen Namen und baut seine erste Luxuskollektion „Heritage“ auf, die er großen russischen Künstlern wie Tschaikowski, Tolstoi, Dostojewski und Puschkin widmet.

Jedes Detail des Designs ist akribisch durchdacht und ausgeführt. Das Gehäuse, das Zifferblatt, die Zeiger, das Werk und das Band sollen auf höchstem Niveau miteinander harmonieren, perfekt zueinander passen. Alexander Shorokhov etabliert sich als feinfühliger Uhrendesigner.

IV. 2011 bis heute: Anerkennung

Die große Anerkennung kommt mit der 2011 vorgestellten „Avantgarde“-Kollektion – eine Nische etabliert sich erfolgreich auf dem Uhrenmarkt.

Das Uhrendesign Alexander Shorokhovs setzt Farben und abstrakte Formen ein, spielt mit der Auflösung und Neuinterpretation von Bekanntem, durchbricht Sehgewohnheiten. Die Entwürfe folgen einmal den Vorgaben eines Zifferblattes, ein anderes Mal brechen sie aus und führen das Auge des Betrachters in ganz andere Dimensionen. Er erfüllt so auf neue Weise eine maßgebliche Forderung des russischen Suprematismus: Den Ausdruck von Empfindung.

Alle Uhrendesigns folgen klaren gestalterischen Regeln und fügen sich perfekt in die Unternehmensgeschichte ein. Mit seinen faszinierenden Kunstwerken für das Handgelenk gelingt es Alexander Shorokhov, die Uhrenwelt zu revolutionieren und seine Werke unvergessen zu machen.

Weitere Infos unter: www.alexander-shorokhoff.de

Fotos: Alexander Shorokhoff

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