Auguste Reymond: Automatischer Vollkalender-Chronograph mit Mondphase

26.09.2017
Mondphase, Automatik, Chronograph, Komplikationen

Zurück in die 30er-Jahre – Auguste Reymond erlebt eine fantastische Entwicklung. Das Unternehmen aus dem Schweizer Jura trat in die Kreise der "Uhren-Barone". Mondphase? Eine Komplikation, welche das Haus seit Jahrzehnten als Spezialität in seine Uhren verbaut. Aber diese Zeit ist auch das goldene Zeitalter des Jazz. Jazz Age Moon Phase zollt daher einen doppelten Tribut: Eine Hommage an die verrücktesten Jahre des Jazz und an glorreiche Jahre der Marke.

Vollkalender im 37-mm-Edelstahl-Gehäuse mit beweglichen Bandanstößen

Römische Ziffern auf dem guillochierten Zifferblatt

18 mm breites Kalbslederband mit Faltschließe

Blick durch den Glasboden: Chronographen-Kaliber AR.1351, Basis ETA/Valjoux 7751.

Jazz Age – historische Uhren-Linie mit nostalgischem Touch

Der Au­tomatik-Chro­nograph Jazz Age, Modell „M-612S751-57u“ von Auguste Rey­mond ist ein Voll­kalender mit Mond­phase, Tag- und Monats­anzeige sowie Zeiger-Datum. Das ver­baute Chro­nographen-Kali­ber AR.1351 mit 25 Steinen basiert auf dem ETA/Valjoux 7751. Durch den Glasbo­den lässt sich das fein de­korierte Werk mit Genfer Schliff, vergol­detem Rotor und gebläu­ten Schrau­ben bei der Ar­beit zu­sehen.

Mit nur 37 mm Durch­messer bei 15 mm Bau­höhe, geriffel­ten Sei­ten und Zwiebel­krone bemer­kens­wert grazil ausge­führt, fällt das 3 ATM druck­feste 316L-Edel­stahl-Ge­häuse beson­ders durch die be­wegli­chen Bandan­stöße auf. Vorn be­sitzt es ein ge­wölbtes, entspie­geltes Saphir­glas für unge­trübte Sicht auf das guillo­chierte Ziffer­blatt. Leucht­masse auf Stunden- und Minuten­zeiger sorgen für beste Ables­barkeit auch im Dun­keln. Getra­gen wird der edle Zeit­nehmer am hell­braunen, 18 mm breiten Kalbsle­derband mit Krokoprägung und Edelstahl-Falt­schließe.

Die Er­findung der mo­bilen An­stöße der Jazz Age ist so alt wie die Ge­schichte der tradi­ti­onsrei­chen Uh­ren­marke Auguste Rey­mond. Diese unge­wöhnli­che Band­befesti­gung, entstan­den, als man Ta­schenuh­ren zu den ers­ten Arm­banduh­ren um­baute, gibt der histori­schen Uhren-Linie nicht nur den nostalgi­schen Touch, sondern auch ein ange­nehmes Trage-Gefühl.

Seit mehr als einem Jahrhun­dert stellt Au­guste Rey­mond in Tram­elan, ei­nem Ort in den Juraber­gen im Herzen der Schwei­zer Uh­renin­dustrie, seine Uhren her. Tram­elan ist ein Ort, der fern vom Ge­dränge der Groß­städte liegt, ein Ort, wo die Zeit noch ih­ren eige­nen Wert be­halten hat und nicht den flüchti­gen Mode­trends und dem schnel­len Geld unter­worfen ist, ein Ort, wo man sich noch Zeit nehmen kann, um Uh­ren zu schaffen, deren Qualität und Schön­heit der Zeit trot­zen.

Im Ge­gensatz zur heu­tigen Marke­ting-Strate­gie der großen Luxus­kon­zerne bietet das kleine, unab­hängige Familien-Unter­nehmen den wahr­haften Luxus eines authenti­schen Produkts, das in kleinen Aufla­gen und immer noch auf hand­werkli­che Weise in eigenen Werk­stätten herge­stellt wird.

Die Größe des Un­terneh­mens – ein Dut­zend Mitar­beiter – sowie die Ar­beits­weise (in den Ateliers wird jede Uhr von Hand zusam­menge­baut) führen dazu, dass man sich dort mehr als Hand­werker und nur bedingt als in­dus­trielle Produ­zenten betrach­tet. Die­ser hand­werkli­che As­pekt kommt auch bei den meisten der Zu­lieferer zur Gel­tung.

Obwohl die Spit­zentech­nologie eine im­mer wichti­gere Rolle in der Her­stellung von Ein­zelteilen spielt, bleiben das Auge und die Hand die un­entbehr­lichen Werk­zeuge, um eine Uhr von höherer Qualität zu er­schaffen. Das uhrma­cheri­sche Können wird dann wichtig, wenn es um die letzten Ferti­gungen, um das Verbes­sern je­des De­tails geht. Sei es beim Po­lieren des Ge­häuses, beim Schlei­fen der Werk­brücken, beim Nähen des Le­derban­des, beim Aus­schnei­den der Zeiger und na­türlich bei allen wichti­gen Ope­rati­onen beim Zu­sam­menbau des Werkes, immer bleibt die si­chere Hand des Meisters das wich­tigste In­strument.

Deshalb kann jede „Au­guste Rey­mond“-Uhr ei­gentlich als ein Einzel­stück betrach­tet wer­den, mit ihrer fei­nen Ver­arbei­tung und auch durch­aus klei­nen Un­voll­kom­menhei­ten; denn eine voll­kommen per­fek­te Uhr gibt es ein­fach nicht.

Bei Au­guste Rey­mond bringt man es auf den Punkt: „Wir können sagen, dass wir für jede Uhr, die unsere Werk­statt verlässt, unser Bestes gegeben haben, um so nahe wie mög­lich an die Perfek­tion zu kommen und da­mit dem Motto ,tradition et qua­lité’, das auf den Boden unserer Uhren geprägt ist, strengs­tens ge­folgt zu sein.“

Der Automatik-Chronograph Jazz Age kostet 4.100 Euro. Die Uhren von Auguste Reymond können direkt online unter www.mechanikuhrenkabinett.de gekauft werden.

Weitere Infos: auguste-reymond.de

Fotos: Auguste Rey­mond

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