Guinand: Automatik-Chronograph mit versilbertem Zifferblatt

05.03.2018
Automatik, Chronograph

Mit der Serie 155 präsentiert die Frankfurter Uhrenmarke Guinand einen klassischen Chronographen in Reinform. Das versilberte Zifferblatt glänzt mit Sonnenschliff. Angetrieben wird dieser elegant-sportliche Chronograph von einem fein dekoriertem automatischen Valjoux-Uhrwerk.

Klassischer mechanischer Chronograph

Verschiedene Leder- und Kautschukbänder verfügbar

Aufwändig gearbeitetes, versilbertes Zifferblatt

Das Valjoux 7750 gilt als das ausgereifteste und zuverlässigste Chronographenkaliber überhaupt

Stunden- und Minutenzeiger mit Leuchtmasse

Von Hand werden die rho­dinierten Stun­denin­dexe aufge­legt. Die feine Mi­nuterie ist schwarz gedruckt und im Kontrast hierzu stehen die Mi­nuten­zahlen in einem dezen­ten Blau. Auf das Ge­häuse wurde eben­falls viel Auf­merk­samkeit gelegt. Es ist allseitig fein po­liert und mit kratz­festem Saphir­kristall­glas auf der Vor­der- und Rück­seite ausges­tattet und bis 10 bar druck­fest und wasser­dicht. Das Da­tum ist als zeit­gemäße Ergän­zung gut ablesbar aber op­tisch zu­rückhal­tend.

Für die Serie 155 greift Guinand auf das schon in der Fly­ing Of­ficer zum Ein­satz kom­mende Bauprin­zip des dreiteili­gen Edel­stahlge­häuses mit ver­schraub­tem Bo­den und ge­schraubter Lü­nette zu­rück. Saphir­gläser auf der Vorder- und Rück­seite schüt­zen das hoch­wertige Ziffer­blatt und das mit Genfer Streifen verzierte Chro­nographenwerk vor den Heraus­forde­rungen des All­tags. Mit ihren klassi­schen Abmes­sungen ist die Serie 155-01 wahrlich ein Meister­stück mit aus­gewoge­nen Pro­portio­nen, ei­nem Hauch Eleganz und echtem Under­state­ment – aus Frank­furt am Main.

Wie stellt man ei­nen wirk­lich klassi­schen Zeitmes­ser her – alles beginnt mit dem Ziffer­blatt, für das in diesem Fall wohl nur ein ver­silbertes Ziffer­blatt in Frage kommt. Die Chro­nographenzähler werden leicht vertieft und mit feinen Rillen verse­hen. Die Bedru­ckung mit Ska­len, Stun­denan­gaben und Mi­nuten in zwei Farben – das bedeutet zwar doppel­ter Auf­wand und dem einen oder an­deren flüchti­gen Blick wird es nicht auffallen – aber für eine wirklich klassi­sche Uhr ist dieser Aufwand mehr als gerecht­fertigt.

Überbo­ten wird die Komple­xität dann nur noch von den Appliken – von Hand aufge­setzte Stun­denbal­ken, die durch kleinste Bohrun­gen mit der Rück­seite des Zif­ferblatts vernietet werden.

Das Valjoux 7750 gilt als das ausge­reifteste und zu­verläs­sigste Chro­nographenkali­ber über­haupt – entwi­ckelt in den 70er-Jahren des vori­gen Jahrhun­derts und kon­tinuier­lich ver­bessert, ist es wohl die robus­teste An­triebs­quelle für einen mecha­nischen Flie­gerchro­nographen. Die ETA, Herstel­ler des Uhr­werks, liefert es Guinand für diese Uhr in einer fi­nissier­ten Ausfüh­rung mit Perla­gen, Genfer Streifen­schliff, gebläu­ten Schrau­ben und Glucy­dur-Un­ruh. Bei Guinand wird je­des die­ser Uhr­werke noch einmal in 5 La­gen re­guliert, bevor die fi­nale Endkon­trolle der Uhr mit einem mehrtä­gigen Gang­test ab­schließt.

Der Chro­nograph 155.01 kann di­rekt on­line auf der Website des Her­stellers www.guinand-uhren.de ge­kauft werden. Er kos­tet ab 1.695 Euro.

Fotos: Guinand

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