Guinand: Automatischer Flieger-Chronograph in authentischem Helmut-Sinn-Design

27.03.2018
Automatik, Chronograph

Die HS102 ist vielleicht der typischste Helmut-Sinn-Chronograph überhaupt, denn er entspricht dem Ideal einer Fliegeruhr vortrefflich. Perfekt am Tag und in der Nacht ablesbar, zuverlässig und mit dem idealsymmetrischen Zifferblattaufbau der frühen Handaufzugs-Chronographen. Das Design stammt aus der letzten Schaffensphase der jüngst verstorbenen Fliegeruhrenlegende Helmut Sinn – also der Essenz aus mehr als 50 Jahren Fliegeruhrenproduktion.

Typisch Helmut-Sinn-Chronograph: Idealsymmetrischer Zifferblattaufbau, bei Tag und Nacht perfekt ablesbar

Alle Fotos wurden mit dem technischen Prototyp gemacht, finales Gehäuse dann mit Kronenschutz

Guinand HS102 – Rückseite mit Fliegermodell

Das Ori­ginal: Als sich Helmut Sinn, Mitte der 90er-Jahre mit sei­ner neuen Firma „Jubilar Uhren Helmut Sinn“ wieder unter­nehme­risch betätigte, gehör­ten Flie­gerchro­nographen gleich zu Be­ginn zu den pro­duzier­ten Uh­ren. Un­ter dem Marken­nahmen „Chro­nosport“ lan­cierte Herr Sinn die Modell­familie J41 (J wie Ju­bilar). Die Tri­compax-Ausfüh­rung 41-J-02 dürfte das be­kann­teste Modell dieser Serie gewe­sen sein. Es erin­nert stark an die Heuer-Bundes­wehr-Chro­nographen, die unter der Be­zeich­nung „Military 1550“ durch Ju­bilar Uh­ren an­geboten wurden.

Mit der HS102 legt Gui­nand dieses Modell wieder auf. Wie schon das ori­ginäre Modell sind Stunden- und Mi­nuten­zeiger als kom­plett mit Leucht­farbe belegte Krawat­tenzei­ger aus­geführt. Auch die Hilfszif­ferblät­ter tra­gen wie­der be­sonders ge­formte Zeiger. Im Un­ter­schied zur histo­ri­schen Vorlage wurde aus Symmet­riegrün­den auf das weiße Da­tums­fenster im Stopp­stunden­zähler verzich­tet.

Als Re­minis­zenz an das das histori­sche Modell wurde das ur­sprüng­lich von Jubilar-Uhren genützte Signet des his­tori­schen Flug­zeugs aufge­griffen und un­terhalb des Gui­nand-Schrift­zugs ge­setzt.

Die HS102 wird 2018 einmalig in nur 102 Ex­empla­ren als Hom­mage an Helmut Sinn ge­baut, der 102 Jahre alt wurde. Der Ro­tor der HS102 ist mit der fort­laufen­den Li­mitie­rungs­nummer XXX von 102 gra­viert.

Ange­trieben wird die HS102 durch das au­tomati­sche Chro­nographenwerk Valjoux 7753 mit Glucy­dur-Un­ruh. Im Unter­schied zu dem etwas delika­ten Mo­dulauf­bau des histori­schen Vorbilds jetzt ohne das ver­tieft ein­gelas­sene Datum im Stopp­minuten­zähler – und da­mit die noch authenti­schere Flie­geruhr.

Wie schon beim histori­schen Vorbild verwen­det Gui­nand das po­lierte, 40,6 mm durch­mes­sende und 15,2 mm hohe Edel­stahl-Ge­häuse der Se­rie 40, jetzt mit Kronen­schutz, beidsei­tig mit Saphir­glas ausges­tattet und bis 20 bar druck­fest. Das Zif­ferblatt ent­spricht dem Ori­ginal mit den gro­ßen Stopp­totalisa­toren und der kleine­ren Se­kunde. Die Zei­ger, Indi­zes und auch die Stun­denzah­len sind mit Leucht­farbe belegt.

Guinand-Uhren können unter www.guinand-uhren.de direkt online beim Herstel­ler ge­kauft werden.

Fotos: Guinand

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