Neues Tourby-Watches-Manufakturwerk Cal. 75.1 Vintage

09.01.2015
Handaufzug

Das neue Manufakturwerk "Cal. 75.1 Vintage" der kleinen, aber feinen Uhrenschmiede Tourby Watches aus Hagen in Westfalen erinnert an die alten Taschenuhren aus dem 2. Weltkrieg, deren Werke vornehmlich in Fliegeruhren verbaut wurden.

Neues Tourby-Kaliber 75.1 Vintage: 37,2 mm Durchmesser, spezielle N2-Vergoldung, gebläute Schrauben ...

... und Aufzugsräder mit Glashütter Sonnenschliff

Ganz in dieser Tradition besitzt das neue Tourby-Kaliber eine spezielle N2-Vergoldung, gebläute Schrauben und Aufzugsräder mit Glashütter Sonnenschliff. Das Handaufzugswerk misst satte 37,2 mm und verfügt über 20 Lagersteine. Darüber hinaus ist die Kleine Sekunde umgebaut auf Zentralsekunde, exakt so wie bei den historischen Fliegeruhren auch. 

Das Manufakturwerk bietet eine weitere Besonderheit: Die Sekunde aus der Mitte stoppt bei gezogener Krone genau auf 12 Uhr, egal wann man die Krone zieht. So lässt sich die Uhrzeit perfekt einstellen. Das Werk verfügt außerdem über eine verlängerte Gangreserve von insgesamt 52-56 h und eine Schlagzahl von 21.600 A/h. 

Die Grundkonstruktion basiert auf dem altbewährten Unitas-Werk, allerdings wird das Tourby-Kaliber komplett in Eigenregie gefertigt. So stammt keine einzige Schraube von der ETA. Die Rohwerke werden in einem Schweizer Atelier gefertigt, um das begehrte „Swiss Made“ Label zu erhalten. Das Werkfinish wird in den eigenen Tourby-Werkstätten in Hagen und Bochum vollendet.

Fotos: Tourby Watches

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