Nivrel: Héritage Alarm – ein Wecker für unterwegs

24.07.2017
Automatik, Komplikationen

Nivrel entwickelt keine Uhr ohne eine bestimmte Idee. Im Fall der Héritage Alarm soll der automatische Wecker nicht einfach nur schön klingen, sondern seinen eigentlichen Zweck erfüllen: Seinen Besitzer zum gewünschten Zeitpunkt wirklich aufzuwecken. Um dieses Ziel zu erreichen, schlägt der Hammer des Weckwerkes direkt gegen das Gehäuse der Uhr. Der dadurch entstehende, unverwechselbare Ton holt jeden aus dem Schlaf ...

Anzeige von Stunde, Minute, Zentralsekunde, Wochentag und Datum sowie der Weckzeit

Getragen wird die Uhr an ei­nem äußerst bequemen Lederband in Schwarz oder Braun

Beste Nachtablesbarkeit dank Superluminova auf Ziffern und Zeigern

Das Kaliber AS 5008 wurde von Nivrel aufwendig verschönert

Über die Aufzugskrone bei 4 Uhr kann das Weckwerk aufgezogen werden

Rotor-Schwungmasse mit Genfer Schliff

Dank der unabhängi­gen Me­chanik des Weck­werks ist der Weck­ruf weder durch Stromaus­fall noch elektroni­sche Feh­ler gefähr­det. Zum Einsatz kommt das Kaliber AS 5008 aus Schweizer Fertigung, welches le­diglich in den Jah­ren 1970 – 1975 ge­baut wurde und somit heute eine echte Sel­tenheit ge­worden ist.

Das Kali­ber wurde von Nivrel aufwendig verschö­nert und ist darüber hinaus wahlweise in einer li­mitierten, handgra­vierten Version er­hältlich. Es fasziniert auch durch die sehr feine Bear­beitung, gebläute Schrauben, perlierte Brücken und die Rotor-Schwung­masse mit Genfer Schliff. Hier wurde es in der Top-Version mit 25 Lagersteinen einge­schalt.

Neben dem praktischen Weckruf verfügt der Zeitmesser über die Funktionen Stunden, Minuten, Zentralse­kunden, Wochen­tage und Datum. Über die Aufzugs­krone bei 4 Uhr kann das Weck­werk auf­gezogen werden. Durch He­rausziehen der Krone wird der Mechanis­mus des Weckers aktiviert.

Das schwarz la­ckierte Zifferblatt besitzt eine Clous de Paris Guilloche und arabi­sche Zif­fern, ebenso mit Su­perlumi­nova be­legt wie die Stahlzeiger für Stunde und Minute.

Das 37,8 mm durch­messende, 12,6 mm hohe Ge­häuse be­steht aus po­lier­tem Edelstahl 316L. Aus­gestattet mit Saphir­glas und einem ver­schraubten Sichtbo­den mit Mi­neralglas, ist es druckfest bis 5 ATM, entspre­chend ei­ner Was­sertiefe von 50 Metern.

Getragen wird die Uhr an ei­nem äu­ßerst be­quemen Lederband in Schwarz oder Braun mit Nivrel-Dorn­schließe, auch eine Doppelfalt­schließe ist gegen Aufpreis verfügbar.

Die Edition Héritage ist Symbol für den Neuanfang der Uhren­marke Niv­rel im Jahre 1993 in Saarbrü­cken. Inha­ber Gerd Hofer ent­warf in den ersten Jah­ren ver­schie­dene Mo­delle, die alle dem selben Grund­muster und De­sign folg­ten – bei­spiels­weise die geraden Anstöße der Ge­häuse, das „Clous de Paris“-Muster auf dem Ziffer­blatt sowie die gebläuten Stahlzeiger.

Auch heute noch haben die Héritage-Modelle ei­nen wichti­gen Stel­lenwert in­nerhalb der Kollek­tion. Wäh­rend es sich bei der Héri­tage Auto­matique und der Héritage Ladies um schlichte, sehr edle Dreizeiger­uhren han­delt, so sind die Héritage Chro­nographe und die Héritage Squelette mit ihren Komplikati­onen und Skelettie­rungen ganz spe­zielle Zeit­messer.

Bei den Modellen Héritage Chrono La Grande Date so­wie Héritage Bijoux La Grande Date ist der Name Pro­gramm, denn sie sind beide mit einem Zwei­scheiben-Groß­datum ausges­tattet. Die Héritage Calendar über­zeugt mit ihren unter­schiedli­chen Kalen­derkom­plikatio­nen. Und ein ganz beson­derer Le­ckerbis­sen fin­det sich bei der Héritage Alarm: Sie bie­tet eine mechani­sche Weck­funktion auf Basis eines Uhr­werks aus frü­heren Tagen – dem Schwei­zer Kali­ber AS 5008.

Die Nivrel Heritage Alarm kos­tet ab 2.900 Euro und kann direkt on­line unter shop.Nivrel.com in der E-Boutique des Her­stellers ge­kauft wer­den. Die Lieferzeit beträgt 1 – 2 Wochen. Weitere Infos unter: www.nivrel.com

Fotos: Niv­rel

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